minimieren
maximieren

Frauenpower im Baugewerbe: Angela Kneissl

Frauen auf der Baustelle. Eine Seltenheit? Tatsächlich ist die Baubranche schon längst keine reine Männerdomäne mehr. Hier stellen wir deshalb wöchentlich eine Frau vor, die in einem unserer 3.100 Bau- und Ausbaubetriebe tätig ist. Von der Fliesenlegerin bis zur Straßenbauerin und von der Ausbildung bis zum eigenen Unternehmen – diese Frauen zeigen, wie vielfältig und chancenreich Bauberufe für alle sind!

Kurzinterview mit Maurer- und Betonbaumeisterin Angela Kneissl

Angela Kneissl ist Geschäftsführerin der Günther Kneissl KG Bauunternehmung im oberbayerischen Garching an der Alz.

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Meine Lieblingsmaschine ist unser Manitou MRT 2150 – diese Maschine ist genauso unberechenbar wie ich!

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Es gibt mehrere Momente, die mir Freude machen: 1. Wenn meine Mitarbeiter stets motiviert an unsere Aufgaben herangehen, 2. wenn wir einen Auftrag erhalten, 3. wenn meine Mitarbeiter einen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden ausgeführt haben.

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Als Frau am Bau und als Unternehmerin ist der Weg niemals eben, ich musste nicht nur über Steine steigen, sondern Felsen bezwingen. Im Alter und mit der Erfahrung im Beruf wird manches leichter und man weiß sich zu wehren!

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Es muss sich nichts ändern, da es nichts Schöneres gibt, als mit Männern zusammenzuarbeiten. Frauen müssen bereit sein, in unserem Berufsfeld arbeiten zu wollen – es sollte ihnen bewusst sein, dass wir bei jeder Witterung da sein müssen und ständig von Schmutz umgeben sind.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Fünf Jahre näher an der Rente :).

Maurer- und Betonbaumeisterin Angela Kneissl (rechts oben) im Kreis ihrer Mitarbeiter auf ihrer Lieblingsmaschine, dem Manitou MRT 2150. Foto: privat